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KonfiDank 2018

Raus aus der Sklaverei

Trotz erheblicher Fortschritte im Kampf gegen die Kinderarbeit schuften in Indien immer noch Millionen Mädchen und Jungen unter sklavenähnlichen Bedingungen. Die Bewegung zur Rettung der Kindheit (BBA) befreit arbeitende Kinder, gewährt ihnen Unterschlupf und hilft ihnen, ein neues Leben zu beginnen.

Karim hat das Zeug zu einer Führungspersönlichkeit: Beim Frühsport steht der Knirps kerzengerade vor den anderen Jungs und macht die Übungen vor. Im Unterricht sitzt er in der ersten Reihe. Sobald der Lehrer eine Frage gestellt hat, reißt er seinen Arm in die Höhe. Er ist schlauer als die meisten seiner Klassenkameraden und hat viel Spaß am Lernen.

Karim ist zehn und das jüngste Kind im Mukti Ashram, einer Zufluchtsstätte für befreite Kindersklaven. Seine Eltern haben ihn aus der Schule genommen und in eine der Garküchen in Delhis Straßen geschleppt. Dort hat Karim 17 Stunden, sieben Tage die Woche, geschuftet: Teller gespült, geputzt und den Müll entsorgt.

Sapna Yadar, die Kinderschutzbeauftragte des Mukti Ashram erzählt: „Karim und weitere 42 Kinder haben wir gemeinsam mit der Polizei bei einer Großrazzia befreit. Bei uns finden die Kinder nicht nur Unterschlupf, sondern auch medizinische und psychologische Betreuung. Und einen festen Tagesablauf mit Gemeinschaftsdiensten, Unterricht, Freizeit und Kulturprogramm.“

Kinder haben Rechte

Die Eltern können ihre Kinder erst nach Hause holen, wenn sie die BBA-Prinzipien zum Schutz des Kindes unterzeichnen. Auch fast jedes indische Gesetz zum Schutz von Kindern und Jugendlichen haben die Fachleute von BBA maßgeblich beeinflusst. Für sein Engagement erhielt der Gründer, Kailash Satyanthi, 2014 den Friedensnobelpreis.

Als sein Lehrer Karim fragt, was er später mal werden möchte, antwortet er: „Ich möchte Arzt werden und die Armen kostenfrei behandeln. Ich werde ein guter Arzt sein.“

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